Produktive Agenten brauchen mehr als gute Prompts
Evaluation bedeutet, dass ein Agent gegen realistische Aufgaben, klare Erwartungen und bekannte Fehlerfälle geprüft wird. Das betrifft Antwortqualität, Tool-Nutzung, Quellen, Kosten, Latenz und Verhalten bei Unsicherheit. Genau diese Disziplin ist ein Kernbestandteil von Agentic Engineering.
Was Evaluation von KI-Agenten verhindern soll
Wer KI-Agenten entwickeln lässt, braucht nicht nur einen Prototyp, sondern belastbare Prüfschritte vor dem echten Rollout. Evaluation schützt davor, dass ein Agent im Live-Betrieb anders handelt als in der Demo.
- Halluzinationen ohne Quellen oder klare Unsicherheitsmarkierung.
- Falsche Tool-Nutzung, unerlaubter Datenzugriff oder schlechte Zwischenschritte.
- Regressionen nach Modell-, Prompt- oder Datenänderungen.
- Agenten, die in Demos gut wirken, aber im Alltag nicht robust genug sind.
Häufige Fragen zur Evaluation von KI-Agenten
Evaluation heißt, dass ein Agent gegen reale Aufgaben, klare Zielbilder und bekannte Fehlerfälle getestet wird. Relevant sind nicht nur richtige Antworten, sondern auch Tool-Nutzung, Quellen, Kosten, Latenz und Verhalten bei Unsicherheit.
Ein guter Prompt zeigt nicht, ob ein Agent unter wechselnden Daten, neuen Modellen oder echter Tool-Nutzung stabil bleibt. Für produktive Systeme braucht es deshalb Golden Datasets, Regressionstests, Monitoring und klare Freigabepunkte.
Typisch sind Erfolgsquote pro Aufgabe, Fehlerarten, korrekte Quellenangaben, Regelverstöße, Bearbeitungszeit, Kosten und Eskalationen an Menschen. Die Auswahl hängt vom Prozess und Schadenspotenzial ab.
Immer dann, wenn Fehler teuer, sicherheitskritisch oder rechtlich heikel wären. Dazu zählen etwa Produktivänderungen, sensible Kundenkommunikation, Vertragsinhalte oder Entscheidungen mit direkter Geschäftsfolge.